• Der Kauf eines Kopfhörers kann heute zu einer wahren Tortur ausarten. Es gibt sie in unzähligen verschiedenen Preisklassen und Modellvarianten, von den ganz einfachen Ohrstöpseln für fünf Euro bis hin zum High-End-Kopfhörer, für den mehr als 1.000 Euro angelegt werden können. Doch welcher Kopfhörer ist wirklich für die persönlichen Bedürfnisse sinnvoll? Die Antwort auf diese wichtige Frage möchten wir Ihnen im Rahmen dieses Ratgebers liefern, unterstützt du die Experten vom Kopfhörer Test.

    kopfhoerer-auf-tischFür welchen Einsatzzweck ist der Kopfhörer gedacht?

    Kopfhörer kommen mittlerweile überall im Leben zum Einsatz, zum Beispiel zum ungestörten Telefonieren mit dem Smartphone, zum Spielen von Computer-Games und natürlich – ganz klassisch – zum Hören von Musik. Welcher Kopfhörer für Sie am besten geeignet ist, macht sich insbesondere daran fest, welchen Einsatzzweck er erfüllen soll. Sind Sie beispielsweise öfters unterwegs und nutzen den Kopfhörer hauptsächlich für Ihr Smartphone, so kommt ein schweres und sperriges Modell in der Regel nicht infrage. Genau das Gegenteil gilt, wenn Sie den Kopfhörer hauptsächlich zuhause zum Musikhören auf der Couch benutzen. Hierbei muss nicht auf Größe und Gewicht geachtet werden, trotzdem sollte der Kopfhörer natürlich einen bequemen Sitz aufweisen.
    Natürlich gibt es auch Menschen, die den Kopfhörer überall einsetzen möchten. Er soll zuhause am Computer ebenso wertvolle Dienste leisten wie auf Reisen und im täglichen Leben. Für diesen Zweck gibt es gute Kopfhörer, die einen perfekten Kompromiss aus geringem Gewicht und ebensolchen Abmessung und sehr guter Klangqualität darstellen. Allgemeines zum Thema Kopfhörer gibt es übrigens auf Wikipedia.

    Der richtige Kopfhörer für Musikgenießer

    Wer seinen Kopfhörer ausschließlich für das Hören von Musik haben möchte, für den spielt natürlich das Klangbild eine ausschlaggebende Rolle. Doch es gibt noch weitere Faktoren, über die Sie sich Gedanken machen sollten. So steht beispielsweise die Frage im Raum, ob ein offener oder geschlossener Kopfhörer besser für Ihre Zwecke geeignet ist. Der Unterschied dieser beiden Modelle besteht darin, dass der offene Kopfhörer die Ohrmuschel nicht komplett umschließt und somit ein Luftspalt zwischen dem Geräuscherzeuger und der Ohrmuschel bleibt. Das hat den Vorteil, dass solche Modelle besonders bequem zu tragen sind und es außerdem erlauben, beispielsweise im Straßenverkehr noch wichtige Umgebungsgeräusche trotz Musik auf den Ohren mitzubekommen.
    Anders bei geschlossenen Kopfhörern. Hierbei umschließt ein festes Polster die gesamte Ohrmuschel, so dass Umgebungsgeräusche so effektiv möglich ausgeschaltet werden. Der Träger kann sich also voll seinem Musikgenuss widmen und wird nicht durch andere Geräusche gestört. Auf der anderen Seite eignen sich solche geschlossenen Kopfhörer naturgemäß nicht für das Tragen im Straßenverkehr.

    No-Name-Kopfhörer oder Markengerät?

    Es ist die altbekannte Frage: Besser einen günstigeren Kopfhörer mit gleichen Leistungsangaben und ähnlicher Ausstattung wählen, oder doch lieber auf das wesentlich teurere Markengerät setzen? Pauschal kann diese Frage nicht beantwortet werden. Fakt ist jedoch, dass die Hersteller vom Markenkopfhörer sehr genau auf die Qualität ihrer Produkte achten. Der Kunde bezahlt also nicht nur den Namen mit, sondern erhält auch in den meisten Fällen ein hochqualitatives Produkt eines echten Experten.
    Bei No-Name-Kopfhörern lässt sich dies schlecht einschätzen. Viele solcher Modelle kommen aus Fernost und werden in Massenproduktion hergestellt, oftmals unter Verwendung minderwertiger Komponenten. Sie können Glück haben und auch für einen geringen Kaufpreis einen guten Kopfhörer erwerben, sicher ist das jedoch nicht.
    Wichtig ist, dass Sie beim Kauf Ihres Kopfhörers nicht nur auf die Leistungen und die Ausstattung achten, sondern auf die Qualität aller Komponenten. Wie sauber ist das Gehäuse gefertigt? Sind die verwendeten Materialien für die Ohrpolster angenehm zu tragen? Ist der Kopfhörer sehr schwer und verursacht Kopf- oder Nackenschmerzen beim längeren Tragen? All diese Fragen sollten Sie zunächst für sich selbst beantworten, bevor Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden.

    Wo kaufe ich meinen Kopfhörer am besten?

    Sie können Ihren Kopfhörer im Fachhandel oder über das Internet kaufen. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Beim Kauf eines Kopfhörers im Fachhandel haben Sie die Gelegenheit, sich zunächst ausführlich beraten zu lassen. Zudem können die verschiedenen Modelle bei vielen Händlern ausprobiert werden. Vorsicht jedoch bei der Beratung: Viele Verkäufer kennen sich nicht wirklich mit den Unterschied zwischen den einzelnen Kopfhörermodellen aus und versuchen lediglich, Ihnen das teuerste Modell schmackhaft zu machen. Hinzu kommt, dass die Kopfhörer im Fachhandel in der Regel ein ganzes Stück teurer ausfallen, als in Onlineshops und auf Einkaufsplattform Amazon oder eBay.
    Kommen wir zum Kauf eines Kopfhörers im Internet. Der größte Nachteil besteht hier naturgemäß darin, dass Sie die verschiedenen Modelle nicht gleich ausprobieren können. Sofern Sie sich jedoch bereits im Vorfeld Gedanken darüber gemacht haben, welcher Kopfhörer für Sie am besten geeignet wäre, Spielt das Ausprobieren gar nicht mehr eine so große Rolle. Fakt ist, dass Sie beim Kauf eines Kopfhörers viel Geld sparen können. Teilweise gibt es Differenzen zwischen den Online- und Offlinepreisen von mehr als 50 Prozent. Außerdem ist die Auswahl der verschiedenen Modelle im Internet viel größer, als es der Fachhandel bieten kann.

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  • Nachdem einige Jahre das Fahrrad nicht gerade beliebt war, ist der „Drahtesel“ nun zurückgekehrt. Nicht nur eingefleischte Radsportler sondern auch Hobbyradler haben das Zweirad wieder für sich entdeckt. Diese Entwicklung freut selbstverständlich auch die Personengruppe der Fahrraddiebe. Denn längst nicht jedes Schloss lässt sich schwer knacken. Denn mit vielen Fahrradschloss-Modellen haben die Diebe ein zu leichtes Spiel. Laut Angaben der Kriminalstatistik verschwinden alleine in Deutschland jährlich etwa 300 000 Fahrräder. Das sind allerdings nur die Fälle die bekannt sind, die Dunkelziffer dürfte, wie in vielen anderen Beriechen, deutlich höher ausfallen. Denn in den meisten Fällen kommt der Diebstahl überhaupt nicht zur Anzeige, da das Rad in den seltensten Fällen wieder zurück zum eigentlichen Besitzer findet. Betrachtet man diese Aussage in Zahlen, dann sind es traurige 10% der Fahrraddiebstähle die durch die Polizei aufgeklärt wird. In Ballungszentren wie beispielsweise Bremen, Berlin oder Hamburg sind es sogar noch weniger. Umso wichtiger ist es also für Fahrradbesitzer, dass eigene Rad möglichst gut gegen die Avancen der Langfinger abzusichern. Allerdings ist dieses Unterfangen häufig gar nicht so einfach.

    Viele Fahrradschlösser sind einfach zu knacken

    Fahrrad mit Schloss und Helm an LaterneEine ernüchternde Aussage für jeden Fahrradbesitzer, der sein Velo erfolgreich vor Langfingern schützen möchte. Wie ein Test von Stiftung Warentest zeigte lassen sich viele Schlösser innerhalb von nur drei Minuten knacken. Dabei musste bei dem Test noch nicht einmal immer zu schwerem Gerät wie beispielsweise Säge, Zange oder Bolzenschneider gegriffen werden. Einige der getesteten Schlösser blieben sogar komplett heil und konnten mit der „Picking-Methode“ unversehrt und quasi unbemerkt, von der Öffentlichkeit, geöffnet werden.

    Fahrradschlösser: Empfehlenswerte Modelle

    Im Fahrradschloss Test erwies sich insbesondere die Kategorie der Bügelschlösser als gute Möglichkeit, dass Fahrrad wirklich sicher vor Diebstahl zu schützen. Für ein zuverlässiges bügelschloss muss man in der Regel zwischen 80 und 85 Euro ausgeben. Allerdings gibt es auch Modell zwischen 40 und 75 Euro, die zuverlässig vor dem Angriff der Langfinger schützen. Viele Radfahrer scheuen allerdings den Kauf eines Bügelschloss, denn ein großer Nachteil dieser Schlossvariante ist ihre mangelnde Flexibilität. Man hat also wenige Möglichkeiten das Fahrrad anzuschließen.
    Eine beliebte Variante das Fahrrad zu sichern ist das Anbringen von Kettenschlössern und Panzerkabel. Allerdings bietet diese Variante alleine nur eine unzureichende Sicherheit. Insbesondere die Panzerkabel eignen sich aber als zusätzliche Sicherung. Denn damit lassen sich Rahmen, sowie Vorder- und Hinterrad hervorragend an eine Abstellanlage anschließen.

    Spiralkabel sind die unsicherste Alternative

    Spiralkabel sind zwar äußerst beliebt bei vielen Radfahrern aber die leichten und flexiblen Fahrradschlösser stellen für Langfinger nicht wirklich ein Hindernis dar. Diese Art von Schloss lässt sich oft in nur 15 Sekunden knacken, nicht verwunderlich als das Spiralkabel bei der Polizei auch als „Geschenkband der Diebe“ bekannt ist. Dennoch zählen die Spiralkabel zu den am häufigsten verkauften Fahrradschlössern überhaupt.
    Abschließend lässt sich sagen, es gibt Fahrradschloss Modelle die eine gute Sicherheit bieten. Allerdings kann niemals eine wirklich 100%ige Sicherheit garantiert werden das, dass Fahrrad nicht doch mal einem Fahrraddieb zum Opfer fällt. Daher empfiehlt es sich das Fahrrad über die Hausratversicherung abzusichern. Eine weitere Alternative zur Absicherung über die Hausratversicherung, wäre eine spezielle Fahrradversicherung abzuschließen. Weitere Infos gibt es auch hier.

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  • August 14, 2014 - lea-drescher

    Ein Schloss mit Tücken; das Fahrradschloss

    Fahrradfahren erfreut sich nach Jahren der Flaute. Wieder wachsender Beliebtheit. Dies freut nicht nur die Fahrradindustrie, sondern auch die Fahrraddiebe wittern aktuell wieder vermehrt ihre Chance. Grund dafür ist, dass die Fahrräder zwar stetig verbessert werden aber die Fahrradschlösser häufig das Nachsehen haben. Ist der Fahrradkauf häufig ein zeit- sowie kostenintensives Unterfangen, so wird der Fahrradschlosskauf häufig in einem Bruchteil der Zeit absolviert. Kein Blick zu viel wird auf das Schloss geworfen, denn wenn es verkauf wird, dann wird es wohl auch funktionieren. Oder etwa doch nicht? Fakt ist, wer wirklich ein gutes Fahrradschloss kaufen möchte, der sollte schon ein wenig Zeit investieren.

    Nicht mehr als ein nettes Gimmick?

    Fahrradschloss an LaterneDer Fahrradschloss Test bringt es ans Licht, manche Fahrradschlösser sind für Fahrraddiebe nicht mehr als ein nettes Schmuckstück am Rad. Denn sie stellen überhaupt gar keine Schwierigkeiten beim Entwenden des Rads dar. Wer also jede Menge Geld in sein Fahrrad investiert hat, der sollte sicher einmal mehr überlegen, ob er sich wirklich für das nächst beste Fahrradschloss entscheidet und damit vielleicht auch Gefahr läuft nicht lange stolzer Fahrradbesitzer zu sein. Viele der Schlösser die am Markt erhältlich sind, lassen sich ohne große Probleme innerhalb von wenigen Minuten knacken und zwar ohne groß Aufsehen dabei zu erregen. Deutliche Verlierer sind hier die so beliebten Schlösser mit Spiralkabel. Diese Variante der Fahrradschlösser kann man quasi mit einem Geschenkband vergleichen. Problemlos wie man dies mit einer Schere zerschneiden kann, so lassen sich Schlösser mit Spiralkabel knacken. Nur wenige Sekunden braucht es, um ein Fahrrad von diesem scheinbaren „Schutz“ zu befreien.

    Eine hundertprozentige Sicherheit gibt es nicht

    Auch wenn die Bügelschlösser im Fahrradschloss Test beweisen das sie in der Regel die wohl beste Form sind das Rad vor Diebstahl zu schützen, wirklich sicher kann man sich nie sein. Dennoch lässt sich durch einen ausführlichen Vergleich der Fahrradschlösser das Risiko, eines eventuellen Diebstahls, vermindern. Wer auf Nummer sicher gehen will und auf das Rad angewiesen ist und dementsprechend viel Geld investiert hat der sollte über eine zusätzliche Absicherung nachdenken. Infos zum Thema Fahrradschloss gibt es auch auf Wikipedia.

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